Klangliche Entdeckungsreisen
The Danish Clarinet Trio
Tommaso Lonquich, Klarinette
Jonathan Slaatto, Violoncello
Martin Qvist Hansen, Klavier
Zu den Neuerungen der Klassik zählt auch das Aufkommen neuer Instrumente. Die ersten „Adelsbriefe“ der Klarinette verdanken wir sicherlich Mozart, für die er in Anton Stadler einen großartigen Virtuosen gefunden hatte. Zwar ist das Cello kein „Neuling“, doch in den Werken Beethovens, der den preußischen König Friedrich Wilhelm II. für sich gewinnen wollte, der in seiner Freizeit Cello spielte, ist die Betonung seiner melodischen und ausdrucksstarken Rolle im Bereich der Kammermusik völlig neu. Was Brahms betrifft, so war es die Begegnung mit dem Virtuosen Richard Mühlfeld, die ihn dazu veranlasste, für die Klarinette zu schreiben. Da er noch keine Erfahrung mit dem solistischen Einsatz dieses Instruments hatte, orientierte er sich am Vorbild von Beethovens Opus 11, um diese erste Komposition zu entwerfen, in der die Klarinette mit dem Cello im Dialog steht.
Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart: Trio in Es-Dur, KV 498 (Kegeltrio)
Ludwig van Beethoven: Trio in B-Dur, Op. 11
Johannes Brahms: Trio in a-Moll, Op. 114